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Pendelrampe Laabenbach

 
Infolge der Hochwässer 2009 kam es beim Leitsbergwehr am Laabenbach (Altlengbach) zu starken Schäden, die dessen schutzwasserbauliche Funktion erheblich beeinträchtigt haben. Anstelle des dabei beschädigten Leitsbergwehres sollte die ursprünglich vorhandene Sohlstufe künftig mittels einer Pendelrampe überwunden werden, um einerseits die Anforderungen an den Hochwasserschutz im Bereich des Laabenbach zu erfüllen und andererseits eine Verbesserung der ökologischen Funktionsfähigkeit durch die Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung des Fließkontinuums zu erreichen.
Auf Grundlage von Modellversuchen der TU Graz und unter Beratung von Wasserbaumeister Otmar Grober wurde von BDL gemeinsam mit den Projektpartnern ezb (ökologische Begleitplanung) sowie der DonauConsult Ingenieurbüro GmbH (hydraulische Berechnung) ein Pilotprojekt für den Hochwasserschutz an der Großen Tulln umgesetzt.
Die nunmehr vorhandene Pendelrampe erstreckt sich über eine Länge von rund 120 m und besteht aus 20 Einzelbecken bzw. 21 Schwellen.
In der folgenden Fotoserie ist der Zustand des Laabenbachs rund um das ehemalige Leitsbergwehr vor und nach den Flussbauarbeiten dokumentiert.
 
LINKS: desolate Wehranlage Leitsbergwehr (unterspült) unmittelbar vor Inangriffnahme der Bauarbeiten – Sohlsprung rund 2 m2
RECHTS: fertiggestellte Pendelrampe flussauf der Brücke über den Laabenbach
     
LINKS: kleinere Sohlschwellen flussab der Brücke über den Laabenbach.
RECHTS: durchgängige Rampe unterhalb der Brücke
     
LINKS: Reste der Wehranlage (Bildvordergrund) – beschädigte Ufersicherung rechtsufrig.
RECHTS: Neugestaltung der Böschung und Erneuerung der Ufersicherung sowie des Radweges
     
LINKS: teilweise ausgespülter Böschungsbereich und unterspülte Wehranlage (linksufrig) – Böschungsabbruch im Bereich des Radweges (rechtsufrig)
RECHTS: Erneuerung der Ufersicherung und Sicherung der Brückenwiderlager – Sicherung der Böschung und Sanierung des Radweges